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Aufgabe im Zeichen Fische

Der Tierkreis als innere Kraft zur Selbstwerdung


Im Tierkreis liegt ein reicher Fundus an gesammeltem Wissen über das Menschwerden und Menschsein. Mit den 12 Stationen der Sonne durch den Zodiak wird jeden Monat ein Zeichen mit seinen ihm zugeordneten Charakteristiken beleuchtet. Da jeder von uns den ganzen Tierkreis als innere Potenz in sich trägt, können diese jeweiligen Qualitäten bewusst im Leben wahrgenommen und integriert werden.


Das Zeichen der Hingabe, des Einfühlungsvermögens, der Vorstellungskraft und der Illusion. Im vorherigen Zeichen Wassermann ging es um parallele Gleichschwingung von Materie und Geist, in den Fischen geht es um die Verschmelzung aller Kräfte. Fische ist das Zeichen des Unfassbaren und Unverständlichen, wo die Grenzen zwischen Person und Kosmos zerfliessen. Alles wird Eins.


Fische gehört zum Fühltypus. Fische kennen alle Nuancen von Gefühlen subtilster Art. Das macht sie sehr sensitiv und sehr empfänglich für alle möglichen kollektiven Strömungen und Bewegungen. So transportieren sie ihnen zufliessende Gefühle und Bedürfnisse der Menschen in Form von Musik, Filmen, Träumen und anderen noch schlummernden Sehnsüchten. Oft werden sie dadurch zu Idolen ganzer Generationen erklärt und entsprechend verehrt und verklärt (Steve Jobbs, Elizabeth Taylor, Albert Einstein), um nur einige dieser schillernden Figuren zu nennen. Da sie wenig Ego haben, erscheinen sie um so mystischer und glanzvoller; sie strahlen das gewisse Etwas aus, dem man sich schwer entziehen kann. Fische bewegen sich an der Grenze zwischen Traum und Erwachen in einem Niemandsland, vergleichbar mit der immer wiederkehrenden Morgendämmerung. In dieser offenen Spalte liegen ein verheissungsvoller, vielversprechender oder ein enttäuschender Tag nahe beieinander. Fische lässt sich einfach treiben und vertraut den höheren Mächten ihn dorthin zu schwemmen, wo es für ihn am besten ist. Fische erscheinen oft passiv und heimatlos. Immer stehen sie irgendwie abseits, dazwischen eben. Sie interessieren sich für alles, aber auch wieder für nichts Bestimmtes. Das Weltliche ist für sie zweitrangig, denn wirklich wohl fühlen sie sich nur im ständigen Strom ewigen Wandels der Gezeiten. Die Schwäche dieses Zeichen besteht in einer gewissen Wehrlosigkeit und Unterwürfigkeit gegenüber scheinbar stärkeren Menschen und Situationen, welche bis zu Selbstaufgabe führen kann. Das fehlende Verlangen nach Ich-Durchsetzung kann dazu führen, dass Fische-Menschen oft unterdrückt und auf irgendeine Art ihre Hilfsbereitschaft missbraucht wird. Sie können durch ihre Nachsicht und Nachgiebigkeit leicht Opfer von zwielichtigen Machenschaften werden. Da Fische auch Meister der Illusionen sind, können sie natürlich auch andere Menschen immer wieder täuschen. Sie sind die Zauberer im Tierkreis.



Fische stimulieren dazu, sich bewusst zu werden, das es keine Trennung gibt. Alles ist miteinander verbunden und verwoben. Jeder ist von Jedem abhängig wenn es um Ressourcen geht, auch für die nächsten Generationen. Wir können uns also fragen: wie wirke ich als Einzelmensch auf das Ganze ein und wie strahlt dieses zu mir zurück? Was kann und will ich leisten für eine bessere Welt? Was für ein Verständnis sollte ich gegenüber mir und Allem was lebt entwickeln?

Ich wünsche Euch einen märchenhaften Monat. Herzlichst Irène Kalman


Quellenangaben: Auszug aus "Die Brücke zwischen Astrologie und Astrophysik von Dr. Harry Tobler, Buch aus dem astronova verlag, ISBN 987-37077-97-0

Auszüge aus den Heften Astrolog, Nrn. 137 und 138, Artikel von Ursula Baumgartner-Schmid

"Die Saatgedanken" aus dem Buch "Die Tierkreiszeichen" von Louise Huber.

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