Neuland erobern

Gedanken und Anregungen zum Vollmond am 28.03.2021, 20.48 Zürich. Dieser findet im Zeichen Waage (Mond) und im Zeichen Widder (Sonne) statt. Zusammen bilden diese beiden Pole die Begegnungsachse. In diesem Austausch spiegelt Dir das Gegenüber Anteile von dir selbst, was ganz schön in Staunen und ab und zu auch in Schrecken versetzen kann.

Die innere treibende Lebenskraft sprengt die äussere Umhüllung und Begrenzung wird durchstossen, um neuem Leben freien Raum zu schaffen. Das Leben setzt sich durch und nimmt nun seinen Lauf.


Erobere auch Du Dir Deinen Raum


Ein neuer Manifestationszyklus hat angefangen mit dem Auftrag, mutig einen Dir unbekannten, noch unerforschten Weg zu gehen. Die Zeit eignet sich dafür, sich des eigenen "Stand"-Punktes in der Welt bewusst zu werden. Wie dieser durchgesetzt wird, liegt im eigenen Ermessen und Verantwortung. Dazu braucht es Willensstärke, und Unterscheidungsfähigkeit.


Im Widder-Vollmond beginnt die Ich-Entfaltung, doch sollte jedes Ego diszipliniert diese Ausdehnung führen, begleiten und wenn nötig auch mal in Schach halten. Sonst drohen Aggressionsausbrüche sowie durch übermässigen Ehrgeiz Machtkämpfe und überbetonte Einschätzung der persönlichen Geltung.


Im Widdermonat kann das bedeuten, bewusst ein neues Partnerschaftsverhalten zu entwickeln Eines wo jeder Beteiligte genug Spielraum für persönlichen Selbstausdruck bekommt. Durch interessierte, rücksichtsvolle und aufmerksame Kontaktnahme mit dem DU bekommen beide mehr Handlungsspielraum und Freiheit.


Zwei Kugelhälften Eine Fabel von Platon

Als das Leben am Anfang stand, fielen unzählige Kugeln auf die Erde. Bei ihrem Aufprall zersprangen sie in zwei Hälften. Uneben und frei auseinander geteilt symbolisieren sie die unterschiedlichen Charaktere zweier Menschen. Doch jede dieser auch noch so verschiedenen Halbkugeln ist für ein Gegenstück bestimmt, so wie auch zwei Menschen füreinander bestimmt sind.

Wir alle sind auf der Suche nach unserer anderen Hälfte, eben nach der anderen halben Kugel. Wenn ihr glaubt, ihr habt Eure andere Hälfte gefunden, dann werdet ihr feststellen, dass die beiden halben Kugeln oft nur an einer einzigen kleinen Stelle passen, was Ihr durch sorgfältiges Drehen und Probieren herausfinden könnt. Es ist ganz natürlich, dass es am Anfang hakt und hängen bleibt. Aber genau das macht Sinn – denn: nicht alles kann von vornherein passen und übereinstimmen.

Nun müssen beide an ihrer halben Kugel arbeiten, schleifen und feilen. Nur langsam und in kleinen Schritten ebnet sich dieser kantige Bruch durch das Geben und Nehmen in der Liebe.

Nach einiger Zeit, wenn sich beide Hälften abgeschliffen haben, lassen sie sich fast reibungslos zu einer Kugel formen. Aber eben nur fast, genau passen – wie am Anfang unserer Zeit – darf es nie, sonst verliert man seine Persönlichkeit und das, was den Menschen an Eurer Seite so einzigartig macht.

Jedoch eines vergesst nie: Ihr sollt nicht an der anderen, sondern stets an der eigenen Hälfte feilen.

Ich wünsche Euch Allen ein frohes Osterfest. Herzlichst Irène Kalman






40 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Federleicht

Lebenskreislauf